Zu welcher Tageszeit schreibst du am Liebsten und warum genau dann?

Montagsfrage für Autoren

Die „Montagsfrage für Autoren“ von Schreibwahnsinn – Nach einem Konzept von Paperthin

Zu welcher Tageszeit schreibst du am Liebsten und warum genau dann?
Ich schreibe am Liebsten ganz früh morgens. Zum einen bin ich da noch frisch und ausgeschlafen und zum anderen musste ich eine Zeit finden, das Schreiben in meinen Alltag zu integrieren. Da ich als Selbstständige bis in die Abendstunden arbeite, bin ich anschließend einfach zu kaputt, um danach noch zu schreiben. Mein Kopf ist dann wie leer gefegt. So gern ich die nächtliche Ruhe zum Schreiben nutzen würde, es klappt einfach nicht. 
Deshalb habe ich mir angewöhnt, im Normalfall etwas früher aufzustehen, und so meine Schreibzeit auf die frühen Morgenstunden zu verlegen. Toll dabei ist, dass ich meinen Arbeitstag mit dem guten Gewissen starten kann, bereits etwas für mein aktuelles Schreibprojekt getan zu haben. Wenn ich es morgens mal nicht geschafft habe zu schreiben, fühle ich mich den ganzen Tag schlecht und denke über freie Lücken nach, in denen ich schreiben kann. Die Realität sieht dann leider oft so aus, dass es keine Lücken gibt.
Hin und wieder liebe ich auch die Abwechslung in meinem Schreiballtag. Am Wochenende oder an freien Tagen schreibe ich gern am späten Nachmittag. Dann sind die Hausarbeit und die Büroarbeit erledigt, nichts an Pflichten drückt mehr und ich kann mich ganz entspannt an meinen Text setzen und dabei eine Tasse Kaffee oder Tee genießen.
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Wer ist dein absoluter Lieblingscharakter aus deinen Schreibprojekten?

Montagsfrage für Autoren

Die „Montagsfrage für Autoren“ von Schreibwahnsinn – Nach einem Konzept von Paperthin

Wer ist dein absoluter Lieblingscharakter aus deinen Schreibprojekten?

Da ich an meinem ersten Roman arbeite, ist die Auswahl noch recht bescheiden. Irgendwie sind mir alle Figuren aus meinem Projekt sehr ans Herz gewachsen.  Das ist beim ersten Romanprojekt sicherlich auch völlig normal. 🙂

Deshalb möchte ich diese Montagsfrage dazu nutzen, euch die beiden wichtigsten Charaktere meines Romans kurz vorzustellen.

Da wäre zuerst der Schurke in meiner Geschichte.  Er heißt Robert und ist ein richtiger Sonnenschein. Immer gut gelaunt mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht wirkt er nach außen wie der perfekte Schwiegersohn. Dabei macht er auf sein Umfeld einen vertrauenswürdigen Eindruck.  Niemand würde ihm die kalte, skrupellose Seite, die in ihm steckt, zutrauen.  Vollkommen abgebrüht schreckt er vor nichts zurück und beseitigt alles und jeden, der ihm in den Weg kommt.

In ihm steckt aber auch ein kinderlieber Familienmensch, dessen größter Wunsch es ist, endlich zu heiraten und die perfekte Familie zu haben.

Roberts Widersacherin ist die Jurastudentin Konstanze.  Sie ist eigentlicht nicht der Typ für große Heldentaten, leidet sehr unter einem Trauma, das acht Jahr zurückliegt.  Doch ihr Sinne für Recht und Gerechtigkeit, sowie ihre Hartnäckigkeit und Neugierde führen schließlich dazu, dass sie Roberts Geheimnisse mehr und mehr aufdeckt und sich ihm letztendlich stellen muss, um eine weitere Katastrophe zu verhindern und ihre eigene Zukunft als angehende Staatsanwältin zu retten.

Ich möchte an keiner Stelle im Roman mit ihr tauschen. Sie muss ziemlich hart einstecken und weit an ihre Grenzen gehen, oft sogar darüber hinaus.

Ich bin stolz auf Konstanze, wie sie die Hürden und Steine, die ich ihr in den Weg lege, meistert. Ich hätte mit Sicherheit auf halber Strecke aufgegeben. 🙂

 

Notizbücher

Montagsfrage für Autoren

Die „Montagsfrage für Autoren“ von Schreibwahnsinn – Nach einem Konzept von Paperthin

Wie viele Notizbücher besitzt du und wofür benutzt du sie?

Aktuell besitze ich zwei Notizbücher, beides schwarze Moleskin Notebooks. Ich benutze sie hauptsächlich für spontane Geistesblitze, Charakterskizzen, Plotideen, Rechercheinfos, Sätze oder Szenenfragmente, die mir unterwegs einfallen. Ab und zu landen auch kleine Kartenzeichnungen von Handlungsorten einzelner Szenen darin. Meine Notizbücher gleichen einem chaotischen Sammelbecken gefüllt mit Textschnipseln, die darauf warten, irgendwann mal wieder „ausgegraben“ zu werden.

Weitaus häufiger benutze ich jedoch evernote als „Notizbuch“. Hier kann ich für jedes Projekt einen eigenen Ordner anlegen, Stichwörter vergeben und kann außerdem die Volltextsuche benutzen, um einzelne Notizen wiederzufinden. Da ich viel unterwegs bin, habe ich schneller eine Notiz in mein Smartphone diktiert, als Stift und Buch aus der Tasche geholt und kann mir sicher sein, diese Notiz später auch auf meinem Computer und Laptop zu haben.