Camp NaNoWriMo 2013 – Ich bin bereit

Nachdem ich letztes Jahr im November beim NaNoWriMo aus Angst, das Ziel nicht zu erreichen, gekniffen habe, bin ich jetzt motivierter denn je ins NaNo-Sommercamp zu fahren.

Im Gegensatz zum Schreibmarathon im November, indem es darum geht, ein erstes Manuskript von 50000 Wörtern zu beenden, kann man beim Camp NaNoWriMo sein Schreibziel selber festlegen. Theoretisch könnte man sich also auch einen geringeren Wordcount als Ziel setzen.

Ich werde mein Schreibziel jedoch auf 50000 Wörter festlegen. Immerhin möchte ich dieses Jahr beim NaNoWriMo im November mit einem neuen Projekt starten.

Durch meine kürzlich geschriebene Kurzgeschichte und diversen anderen Verpflichtungen bin ich mit meinem Romanentwurf leicht im Rückstand. Dies ist der Hauptgrund, warum ich mich für die Teilnahme am Camp NaNoWriMo entschieden habe. Schaffe ich mein Schreibziel von 50000 Wörtern in den 31 Tagen, dann stehen die Chancen, Ende August meine Roman-Rohfassung mit der ungefähr angestrebten Wortzahl planmäßig zu beenden, sehr gut. Na wenn das mal kein Ansporn ist.

Meine größte Sorge gilt nicht dem Durchhalten oder dem regelmäßigem Schreiben, sondern dem täglichen Schreibziel von knapp unter 1700 Wörtern.

Im Moment schaffe ich jeden Tag im Durchschnitt 1000 Wörter, manchmal auch weniger. Hier muss ich also noch einen Zahn zulegen und bin über jede Motivation von euch dankbar.

Eben diese Motivation ist ein weiterer Grund, warum ich mich fürs Camp NaNoWriMo entschieden habe. Hier im Sommercamp gibt es sogenannte Cabins, denen man zugeteilt wird. Man kann sogar Wünsche äußern, mit wem man sich gern die Cabin teilen möchte. Es handelt sich hierbei also um eine Art Mini-Gemeinschaft von Autoren, die gemeinsam schreibend die Zeit im Juli miteinander verbringen und sich gegenseitig unterstützen, motivieren, aufbauen, Tipps geben und vor allem ganz viel Spaß haben.

Ich freu mich auf jeden Fall riesig drauf und hoffe, mein Ziel zu erreichen.

 

 

 

Advertisements

9 Gedanken zu „Camp NaNoWriMo 2013 – Ich bin bereit

  1. Masse ist nicht gleich Klasse. Wenn du nicht 1700 Wörter schaffst, wäre es auch okay.
    Gerade wenn das Buch, an dem du schreibst, in deiner Vita angerissen ist, schließlich muss man da ordentlich recherchieren.

    • Du hast vollkommen Recht damit, daß bei einem so großen Output lediglich eine sehr ungeschliffene Rohfassung eines Manuskriptes herauskommt. Ich denke, wenn man dies weiß und bedenkt, daß nach jener Rohfassung viele Überarbeitungsschritte kommen, ist es gar nicht so verkehrt, die Rohfassung „in einem Rutsch“ runterzuschreiben. Jeder hat eine andere Arbeitsweise, ich probiere noch aus. Gefühlsmäßig denke ich, daß für mich ein schnelles Runterschreiben der Erstfassung eher zum Erfolg führen kann, zumal ich eine lange Phase der Planung hinter mir habe.
      Ja die Recherche ist nicht zu unterschätzen. Einen großen Teil habe ich bereits im Vorfeld erledigt. Stoße ich jetzt noch auf Recherchebedarf, kommt es als Randnotiz ins Manuskript und wird dann bei der Überarbeitung erledigt.

      • Wenn es nicht so viel wird, ist es auch nicht so schlimm.
        Ein Teil der Recherche erledige ich ja auch vorher, aber ein anderer Teil ergibt sich bei mir während des Schreibens.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s